Zertifizierte Praxisstelle Soziale Arbeit

Die Zertifizierung von Praxisstellen in der Sozialen Arbeit ist eine gemeinsame Aktivität der Praxisämter und -referate der Fachbereiche Soziale Arbeit an Fachhochschulen der Freistaaten Sachen und Thüringen. Das Verfahren wurde von einem Arbeitskreis entwickelt, dem Studierende, Anleiter/innen sowie Vertreter/innen von Praxis und Hochschulen angehörten. Besonders die Inhalte der „Grundlehrgänge Praxisanleitung“ und die Kriterien, die durch die Praxisstelle zu sichern sind, wurden in einem umfangreichen Diskussionsprozess erarbeitet und verabschiedet.

Dieses Zertifikat gibt Stellen suchenden Studierenden die Garantie, dass sie hier Bedingungen vorfinden, die einem erfolgreichen Verlauf des Praktikums besonders förderlich sind. Durch die Zertifizierung entfällt das sonst übliche Anerkennungsverfahren. Das Zertifikat wird von allen Praxisämtern und -referaten anerkannt, die dem Verfahren beigetreten sind (siehe „Beteiligte Hochschulen“).

Um das Zertifikat erwerben zu können, müssen an einer  Praxisstelle zwei Bedingungen generell erfüllt sein:

  1. es muss eine Anleiterin/ein Anleiter mit einem Hochschulabschluss als SozialarbeiterIn/SozialpädagogIn und einer entsprechenden Anleiter/innenqualifizierung (Grundlehrgang Praxisanleitung) zur Verfügung stehen  und
  2. die Einrichtung muss verschiedene Rahmenbedingungen geschaffen haben und dauerhaft sichern.

Während die Qualifikation an eine Person gebunden ist, sind die Rahmenbedingungen einrichtungsgebunden. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, kann das Zertifikat beantragt und erteilt werden. Das dauerhafte Vorliegen dieser Bedingungen wird evaluiert.

Weiter gehende Informationen können Sie entweder der Informationsbroschüre entnehmen oder auf Anfrage von den beteiligten Praxisämtern und -referaten bekommen.